| Mittwoch, den 12. November 2008 um 16:54 Uhr |
DTSt.-Studie: Milliardenschaden für den deutschen Mittelstand |
Laut Studie nutzen 72 Prozent der mittelständischen Unternehmer nur bis zu fünf Prozent der Funktionen ihres Telefons. Dabei handelt es sich vor allem um einfache Leistungsmerkmale wie die Rufweiterleitung. Acht Prozent der Anwender im Mittelstand nutzen auch komplexere Funktionen für ihre tägliche Arbeit. Jedoch nur drei Prozent können von sich behaupten, ein richtiger Telefonexperte (Nutzung aller Funktionen) zu sein. „Die Studie zeigt, dass die Hersteller von Telefonanlagen den deutschen Mittelstand eher stiefmütterlich behandeln", resümiert DTSt.-Chef Tom Little. „Die Telefonanlagen werden konzipiert, ohne die Bedürfnisse dieser Firmen zu berücksichtigen. Komplizierte Handhabung, hoher Aufwand und nur geringe Nutzung der Funktionen sind die Folge." Die Unzufriedenheit des Mittelstandes mit seinen Telefonanlagen zeigt sich auch an einem weiteren Ergebnis: Die Hälfte der mittelständischen Firmen klagt darüber, dass jedem ihrer Mitarbeiter durchschnittlich fünf Minuten pro Arbeitstag durch aufwändig zu nutzende Telefonfunktionen verloren gehen. Weitere 23 Prozent der Befragten beziffern den Zeitverlust bereits auf 10 Minuten. Bei immerhin noch 22 Prozent ist dieser sogar jenseits der 10 Minuten-Grenze anzusiedeln. Zu den komplizierten Telefonfunktionen zählen die befragten Mittelständler beispielsweise Suche von Rufnummern, erneute Eingabe der Telefonnummer nach Verwählen, Rufumleitung, Weiterleitung und Dreierkonferenzen.
© 2008 Deutsche Telefon Standard AG * Für die Studie wurden 100 Fach- und Führungskräfte aus dem deutschen Mittelstand befragt. |






